Redaktionelle Richtlinien
Gesundheitsinformationen verdienen Sorgfalt. Hier steht, nach welchen Regeln die Beiträge entstehen, woher die Zahlen kommen und wie wir mit Fehlern umgehen.
Grundsätze
- Trennung der Fachgebiete: Mineralstoffe (Ernährung) und Minerale (Geologie) behandeln wir in getrennten Bereichen. Gesundheitliche Wirkungen beschreiben wir nur bei Nährstoffen, nie bei Steinen.
- Belegte Aussagen: Wichtige Aussagen stützen sich auf die am Ende jedes Beitrags genannten Quellen. Wir nennen nur Dokumente, die wir geöffnet und auf die betreffende Aussage geprüft haben.
- Unsicherheit benennen: Wo die Studienlage widersprüchlich oder dünn ist, sagen wir das, etwa bei Chrom oder bei Zink gegen Erkältungen.
- Keine Heil- und Wirkversprechen: Wir schreiben nicht, dass ein Nährstoff oder Stein eine Krankheit heilt, verhindert oder „entgiftet".
- Keine individuelle Beratung: Unsere Beiträge erklären allgemeines Wissen. Sie ersetzen keine Untersuchung und keine Behandlung.
Welche Quellen wir nutzen
Ernährung und Gesundheit
- Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr
- Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR): Risikobewertung und Höchstmengenvorschläge für Nahrungsergänzungsmittel
- Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA): tolerierbare Obergrenzen der Zufuhr
- NIH Office of Dietary Supplements: ausführliche Faktenblätter zu Funktionen, Risikogruppen und Wechselwirkungen
- systematische Übersichtsarbeiten, etwa der Cochrane Library, für Fragen zur Wirksamkeit
Unterscheiden sich deutsche, europäische und US-amerikanische Werte, verwenden wir für die Zufuhr die Werte der DGE und für Obergrenzen die Bewertungen von EFSA und BfR.
Mineralogie
- IMA-Kommission für neue Minerale, Nomenklatur und Klassifikation (CNMNC): anerkannte Mineralarten und Namen
- Handbook of Mineralogy der Mineralogical Society of America: Kristalldaten, Härte, Dichte, Spaltbarkeit
Wie wir Zahlen prüfen
Referenzwerte und Höchstmengen ändern sich: Die DGE hat zum Beispiel 2023 die Werte für Eisen und 2025 die Werte für Jod neu abgeleitet, die EFSA hat 2023 die Obergrenze für Selen gesenkt. Jeder Beitrag nennt deshalb zwei Daten:
- Aktualisiert am: wann der Text zuletzt inhaltlich bearbeitet wurde
- Zahlen mit den Quellen abgeglichen am: wann wir die Werte zuletzt mit den Originalquellen verglichen haben
Wir überprüfen die Werte mindestens einmal im Jahr und zusätzlich, wenn eine der Fachstellen neue Werte veröffentlicht.
Wer schreibt und prüft
Die Beiträge entstehen in der Redaktion von dmf-international.de, die vom Betreiber Webmagics Ltd. getragen wird. Derzeit findet keine externe medizinische Fachprüfung statt. Wir nennen deshalb keine Fachgutachterinnen oder Fachgutachter und behaupten nicht, dass Beiträge ärztlich geprüft seien. Die Qualität sichern wir durch die Bindung an Originalquellen, eine feste Prüfliste vor jeder Veröffentlichung und die Korrekturregeln unten.
Bilder
Wir verwenden Fotos realer Mineralstufen und Lebensmittel von Wikimedia Commons mit freier Lizenz und nennen Urheber und Lizenz auf der Seite Bildnachweise sowie in den Bildunterschriften der Beiträge. Angaben zu Mineral und Fundort übernehmen wir aus der Bildbeschreibung. Wir verwenden keine KI-generierten Bilder von Mineralen, Laboren oder Personen.
Unabhängigkeit
Die Website zeigt keine Werbung, enthält keine Affiliate-Links und nimmt kein Geld für Erwähnungen oder Links. Sollte sich das ändern, kennzeichnen wir bezahlte Inhalte deutlich als Anzeige und passen diese Richtlinien an.
Fehler und Korrekturen
Wenn Sie einen Fehler finden, schreiben Sie uns an info@dmf-international.de. Wir prüfen jeden Hinweis anhand der Originalquellen. Sachliche Fehler korrigieren wir zeitnah und aktualisieren das Datum im Beitrag. Betrifft eine Korrektur eine Zahl zu Bedarf, Höchstmenge oder Sicherheit, vermerken wir sie zusätzlich am Ende des Beitrags.
Hinweis zu Gesundheitsinformationen
Die Beiträge im Bereich Mineralstoffe richten sich an gesunde Erwachsene, die sich allgemein informieren möchten. Bei Beschwerden, Vorerkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit, bei Kindern und bei Einnahme von Medikamenten gehört die Entscheidung über Nahrungsergänzungsmittel in ärztliche oder fachliche Begleitung.